Bildung

Hope School (South Amman)

Viele in Jordanien lebende irakische Familien leiden bis heute unten den Auswirkungen und Folgen des Krieges in ihrem Heimatland. Ihren Kindern steht häufig kein Platz in einer der öffentlichen Schulen zu - und wenn doch, ist es den meisten Familien nicht möglich, die anfallenden Schulgebühren zu bezahlen. Um dieser immer weiter fortschreitenden negativen Entwicklung etwas entgegenzusetzen, gründete eine Kirche in Marj al Hamam - südlich der Hauptstadt Amman gelegen - die Hope School, in welcher aktuell bis zu 80 Kinder unterrichtet werden.

Azraq School (Al-Azraq)

Seit 2011 ist infolge des syrischen Bürgerkriegs die Zahl der Einwohner Azraqs von 12.000 auf über 20.000 angestiegen. Von den insgesamt über 8.000 Flüchtlingen sind ca. die Hälfte im Alter von 0 - 17 Jahren. Schätzungen zufolge können mangels Schulplätzen drei von fünf Kindern keine Schule besuchen. Die lokale Organisation SAWA startete deshalb gemeinsam mit Helping Refugees in Jordan im Jahre 2014 deren erstes „non-formal education center". Unter der Federführung der NGO The Azraq Education and Community Fund (theazraqfund.org) ist daraus in den letzten Jahren eine Schule entstanden, in welcher montags bis freitags mehr als 300 Schülerinnen und Schüler in den Fächern Mathematik, Arabisch, Englisch und Religion unterrichtet werden.

Für die Aufrechterhaltung des Unterrichts und der Gewährleistung einer guten Lernatmosphäre der Kinder brauchen unsere Partner vor Ort unsere Unterstützung!


DEINE Unterstützung kann viel bewirken:

9 Euro (7 JOD*) für eine Schultasche mit Schulmaterialien für ein Kind

20 Euro (16 JOD*) für die Verpflegung der Schulkinder pro Tag

50 Euro (40 JOD*) für die Schulgebühren eines Kindes pro Semester

145 Euro (120 JOD*) für das monatliche Gehalt einer Lehrkraft

Gesundheit

Am Ende des Jahres 2014 war die jordanische Regierung nicht mehr in der Lage, die Last der Gesundheitsversorgung, die sich infolge der starken Flüchtlingsströme massivst verstärkt hatte, zu stämmen. Infolgedessen wurde der zuvor noch freie Zugang zu medizinischer Versorgung aufgehoben, was für viele Flüchtlinge mit schweren finanziellen Konsequenzen verbunden war. Durch unser Netzwerk aus über 170 lokalen Hilfsorganisationen sowie Mercy Corps und Handicap International field workers erreichen wir die Menschen, denen es in den unterschiedlichsten Notsituationen an medizinischer Ausstattung fehlt.

20 Euro (17 JOD*) für medizinische Gehilfen (Krücken)

25 Euro (18 JOD*) für einen Rollator

70 Euro (55 JOD*) für einen Rollstuhl für Kinder

310 Euro (240 JOD*) für ein medizinisches Krankenbett

(*Jordanische Dinar)

Ziele

Verbesserung der Lebenssituation geflüchteter Kinder durch Sicherstellung von Nahrungsmitteln und Förderung der Gemeinschaft

Sicherung der Schulbildung geflüchteter Kinder durch Finanzierung von Schulgeldern und Lernmaterialien

Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung geflüchteter Kinder durch Finanzierung von medizinischer Ausstattung